Was hilft bei Sonnenbrand?

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Ein langer Tag am See, eine ausgiebige Radtour oder gemütliche Stunden im heimischen Garten – gerade bei hellhäutigen Menschen lässt ein Sonnenbrand nicht lange auf sich warten. Die Haut ist gerötet, schmerzt und fühlt sich heiß an. Was nun?

Zuallererst muss die Haut gekühlt werden. Dazu eignen sich Umschläge mit Tüchern ( z.B. Geschirrtuch), die mit kaltem Wasser getränkt werden. Ist die Haut sehr stark erhitzt oder auch bei Kindern, reicht lauwarmes Wasser. Hat sich das Tuch erwärmt, erneut in kaltes Wasser tauchen und auflegen.

Anschließend kann reines Aloe Vera Gel auf die Haut aufgetragen werden. Dieses kühlt ebenfalls, befeuchtet die Haut und wirkt der Entzündung entgegen. Es sollte unbedingt auf eine gute Qualität geachtet werden.

Es gibt auch geeignete After Sun Produkte im Handel, welche die Haut befeuchten und beruhigen. Auch hierbei darauf achten, dass keine unnötigen Zusatzstoffe die Haut eher reizen als schützen. Ich bevorzuge Lotionen aus dem Biomarkt.

Achtung! Sollten sich großflächig Blasen auf der Haut bilden, es bei den kalten Umschlägen belassen und ab zum Arzt! Es handelt sich hierbei um eine stärkere Verbrennung, die einer anderen Behandlung, evtl. mit Medikamenten bedarf.

Ganz wichtig: trinken! Und zwar viel Wasser, aber nicht eiskalt. Wer es besonders gut mit sich meint, sollte sich über lauwarmes Wasser hermachen. Das ist bei diesen Temperaturen bekömmlicher als Getränke aus dem Kühlschrank!

Noch wichtiger: es am besten gar nicht erst zu einem Sonnenbrand kommen lassen! Schützen Sie sich und vor allem ihre Kinder durch ausreichenden Sonnenschutz in Form von Cremes, Lotionen und Kleidung. Es gibt mittlerweile unzählige Produkte, die auf physikalische Weise sofort wirken, da sie eine die Sonne reflektierende Schicht auf die Haut bringen. Chemische Keulen werden hiermit überflüssig.

Aber auch mit Sonnenschutz heißt es: raus aus der Sonne, wenn erste Anzeichen verraten, dass es genug ist. Kinder sollten sich grundsätzlich um die Mittagszeit herum im Schatten aufhalten. Ihre Haut ist noch besonders empfindlich. Außerdem kann ein Sonnenstich drohen. Und damit ist nicht zu spaßen!

Aber auch bei Erwachsenen führt jeder Sonnenbrand zu einer Schädigung der Haut und kann unter Umständen Jahre später zu Hautkrebs führen.

Zum Schluss: Sonne ist wichtig und macht glücklich!

Wir brauchen Licht und Sonne , um gesund zu bleiben! Sonne kurbelt Stoffwechselvorgänge an und steigert unsere gute Laune. Mit Sonne fühlen wir uns besser und glücklicher, und die Arbeit geht uns leichter von der Hand.

Lassen wir uns also den Spaß nicht verderben! Aber seien wir vorsichtig!

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund!

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich…..

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Wer kennt sie nicht, die süßen Blümchen auf der Wiese, die jedem Rasenmäher trotzen und die Welt mit ihren gelb-weißen Tupfern gleich freundlicher erscheinen lassen. Als Kinder haben wir dicke Blumensträußchen gebunden oder uns Kränze fürs Haar gezaubert und uns wie Prinzen oder Prinzessinnen gefühlt. Als uns die Pubertät übermannte, rissen wir hoffnungsvoll die Blütenblätter eins nach dem anderen ab in der Erwartung , er oder sie würde uns sicher nun doch ganz toll finden. Fiel das Ergebnis negativ aus, hatte das Blümchen sich sicher geirrt oder wir hatten uns vertan, und eine neue Blüte musste dran glauben.

Keine Frage, ich schreibe hier von dem Gänseblümchen, auch Maßliebchen, Regenblume, Augenblümchen  oder Tausendschön genannt. Überall ist es zu finden. Im Garten, im Park, auf Wegen.

Unsere „Bellis perennis“ ( mehrjährige Schöne), wie sie korrekt heißt, kann aber viel mehr als nur schön aussehen.
In der Volksheilkunde wird das Gänseblümchen als Heilpflanze geschätzt. Als Teeaufguss regt sie Appetit und Stoffwechsel an und kann dadurch für eine schönere Haut sorgen. Sie soll krampflösend und  harntreibend wirken und bei Erkältung mit Husten Linderung verschaffen. Aufgrund ihrer blutreinigenden Wirkung ist sie ideal für eine Frühjahrskur, kann aber natürlich das ganze Jahr über getrunken werden.
Dafür übergießt man 1 bis 2 TL Gänseblümchen mit einer großen Tasse kochendem Wasser und lässt den Tee 10 Minuten ziehen. Danach abseihen und in kleinen Schlucken trinken. 1 bis 3 Tassen täglich.
Länger als 4 – 6 Wochen sollte die Trinkkur allerdings nicht dauern.  Das gilt für alle Heilpflanzen. Erst nach einer Pause von mindestens 4 Wochen kann erneut mit ihr begonnen werden.

Bei Prellungen kann man Umschläge mit dem abgekühlten Tee machen. Dafür ein Baumwolltuch mit dem Tee tränken und auf die Haut legen.

In der Küche peppen die Blüten jeden Salat und die Gemüsesuppe auf. Man kann sie auch einfach aufs Butterbrot oder in den Quark geben. Sie schmecken leicht nussig und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe.

Da das Gänseblümchen zur Familie der Korbblütler zählt, sollte man bei einer bekannten Allergie gegen diese von dem Gebrauch absehen.

Sammeln sollte man Heilkräuter immer nur dort, wo man sicher sein kann, dass keine Pestizide, Tierkot oder andere Verunreinigungen zu finden sind. Also lieber NICHT an einem beliebten Gassigehweg oder an einer stark befahrenen Straße sammeln.

Will man die Kräuter trocknen, sammelt man sie am besten an einem regenfreien Vormittag und legt sie dann möglichst flächig an einen warmen, aber schattigen, gut belüfteten Platz (am besten im Freien) auf . Man kann sie auch gebündelt aufhängen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.
Wer sie vorher waschen möchte, sollte es sehr vorsichtig tun und sie gut ausschütteln, sowie anschließend mit einem Küchentuch abtupfen.
Nach dem Trocknen in dunkle geschlossene Behälter geben. Ich bevorzuge Glas.

 

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Die heilende Kraft der Emotionen

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Ich räume gerade auf. Ich versuche es zumindest. Ich möchte mich auf das Wesentliche reduzieren, um damit Raum und Zeit zu gewinnen. Das ist mein Plan. Momentan bin ich bei den Büchern. Ich kann an keinem Buchladen vorbeigehen, ohne zumindest einen Blick hineingeworfen zu haben und meistens werden es zwei oder drei Blicke und ich gehe mit mindestens einem Buch wieder heraus. Ganz schlimm sind die Online-Buchhandlungen. Da kann man stöbern und stöbern, mit einem Glas Wein nebenher, und dann braucht es nur einen Klick und ich bekommen zwei Tage später ein Päckchen. Ich bekomme sehr gerne Päckchen. Aber das ist eine eigene Geschichte.

Ich habe mir also eine Kiste mit Büchern erstellt, die weg können, nein, müssen. Ich wollte schon den Deckel schließen, da schaute mich ein Buch an, das mir plötzlich sagte, dass ich es unbedingt nochmal lesen müsse. Also holte ich das Buch wieder heraus. Was für ein Glück! Ein wahrer Schatz, den ich da in den Händen hielt und ihn gar nicht mehr auf dem Plan hatte. Das Buch ist schon einige Jährchen alt und wurde von einem bekannten amerikanischen Psychiater geschrieben. Er beschreibt darin recht eindrucksvoll, wie wichtig die Thymusdrüse für den Menschen ist. Die Thymusdrüse, lange für unwichtig gehalten, ist für die Lebensenergie zuständig. Geht es dem Menschen schlecht, schrumpft sie. Das ist der Grund, weshalb man ihr keine Bedeutung zuschrieb. Nun aber kommt der springende Punkt. Eine hohe Aktivität der Thymusdrüse ist nicht nur wichtig für unser geistiges und körperliches Wohlbefinden, sondern wir können sie umgekehrt auch aktivieren, nur indem wir gewisse Emotionen zulassen und andere nicht. Dr. John Diamond fand mithilfe von kinesiologischen Tests heraus, dass negative Emotionen wie Angst, Hass, Missgunst und Neid die Thymusaktivität verringern und positive Emotionen wie Liebe, Dankbarkeit, Vertrauen, Mut und Glauben sie erhöhen. Dabei ist es schon ausreichend, dankbar an einen geliebten Menschen zu denken, so dass der Thymustest positiv ausfällt.

Wir alle wissen schon lange, dass Psyche und Körper in Wechselwirkung zueinander stehen. Wir wissen, dass lang anhaltender emotionaler Stress Krankheiten hervorrufen kann. Aber kaum jemand realisiert, dass man diesem Stress durch positive Emotionen begegnen kann. Wir haben schon von den „Wundern“ Totkranker gehört, die mit ihrem Lebenswillen eine schwere Erkrankung besiegt haben. Wir wissen, dass es Menschen gibt, die widerstandsfähiger als andere sind. Nach Dr. John Diamond sind es die Menschen, die eine hohe Thymusaktivität besitzen. Und daran können wir mitwirken. Dr Diamond sagt nicht, dass diese Menschen nicht krank werden können, aber wir können unsere Lebensqualität erhöhen und die Gefahr einer schweren Erkrankung verringern. Indem wir Hass und Neid aus unserem Leben fernhalten und Liebe und Vertrauen in unser Leben hineinlassen.  Eine passende Affirmation wäre z.B. “ Ich bin voller Liebe. Ich glaube, vertraue, bin dankbar und mutig.“ Wichtig ist dabei, sich in diesen Zustand hineinzuversetzen, so gut es geht. Entscheidend ist das Gefühl, nicht nur die blanken Worte. Unser Unterbewusstsein unterstützt uns dabei. Indem wir die positive Affirmation aussprechen, verdrängen wir die negativen und stärken unsere Thymusdrüse. Das Gute daran…wir fühlen uns sofort besser, wenn wir uns guten Gefühlen hingeben. Ein Versuch ist es wert! Ich wünsche euch alles Liebe und Vertrauen in euren Körper!

Wer mehr darüber lesen möchte : „Die heilende Kraft der Emotionen“ von Dr. John Diamond.

Gesundheit zum Trinken

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Sicher kennst du den Gesundheitstipp, man solle fünfmal am Tag eine Portion Gemüse und Obst essen. Eine Portion bedeutet in diesem Fall eine Handvoll. Erstmal zu deiner Beruhigung ….kaum jemand schafft das. Du bist also nicht alleine. Und trotzdem sind Obst und Gemüse extrem wichtig. Sie liefern uns jede Menge wertvolle Inhaltsstoffe und beugen den sogenannten Zivilisationskrankheiten vor. Wenn du dir diese Erkenntnis zu Nutzen machen möchtest, gibt es eine einfache Möglichkeit, die Aufnahme dieser tollen Stoffe zumindest zu erhöhen. Den SMOOTHIE!

Alles was du brauchst, ist ein ordentlicher Mixer mit viel Drehzahl, der dir alles kurz und klein hauen kann. Da gibt’s mittlerweile jede Menge erschwingliche Angebote auf dem Markt. Dann brauchst du noch Obst und Gemüse, das dir schmeckt. Ich finde das sehr wichtig. Was nützt dir denn der gesündeste Drink, wenn du ihn nicht magst. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du später auch ungewöhnliche Obst-und Gemüsesorten in den Mixer haust, aber zuerst fange mit den Sorten an, die du kennst. Sinnvoll ist es auch, weniger süße mit süßen Früchten zu mischen. Besonders gut eignet sich die Banane. Es kann aber auch eine Birne oder eine Mango sein. Als Beispiel.
Gib die Früchte grob zerschnitten mit etwas Wasser in den Mixer und gib richtig Gas. Prüfe die Konsistenz und gib soviel Wasser dazu, wie du es für richtig hältst. Auch da sind die Geschmäcker unterschiedlich. Der eine mag den Smoothie cremig und eher fest, der andere lieber flüssiger. Gib lieber in kleinen Schritten Wasser dazu und experimentiere mit den Mengen. Statt Wasser kannst du auch z.B Kokoswasser oder einen reinen Saft dazu geben. Zum Süßen eignet sich Z.B. Honig oder Agavendicksaft.
Am besten ist es , wenn du den Smoothie sofort trinkst. Wenn du aber wenig Zeit hast, kannst du dir gleich morgens etwas mehr machen, und die Extraportionen in kleine Glasflaschen abfüllen. Dann hast du gleich eine Tagesration in fertigen Portionen. Solltest du ein Morgenmuffel sein, der sich morgens dazu noch nicht in der Lage fühlt , kannst du dir die Portionen für den kommenden Tag auch abends fertigstellen und in den Kühlschrank stellen. Das ist besser, als gar keinen zu trinken.
Wenn du es besonders gut machen willst, benutze Obst und Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau. Schließlich willst du Dir ja die gesunden Inhaltsstoffe einverleiben und keine Spritzmittel. Auch wenn es immer wieder Gegenstimmen gibt, so kann ich nach vielen Jahren der Recherche aus Überzeugung sagen, dass BioLandwirte sorgsamer und achtsamer mit Ihren Erzeugnissen umgehen, als es gemeinhin in der konventionellen Landwirtschaft der Fall ist. Ich habe einen Demeterhof in der direkten Nachbarschaft und kann mit eigenen Augen sehen, wie das Unkraut mit der Hand gehackt wird! Da steckt Liebe drin. Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Guten Appetit!

Meditativer Spaziergang

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Nun haben wir endlich den Winter, auf den wir solange gewartet haben, oder? Jedenfalls haben wir alle gestöhnt ob der milden Temperaturen im Dezember, die uns so gar nicht in Weihnachtsstimmung bringen wollten. Naja, irgendwie ist nach Weihnachten ja auch schon wieder vor Weihnachten. Egal, wie wir es empfinden, nutzen wir das klare Winterwetter doch für einen meditativen Spaziergang. Das geht ganz leicht und muss sich auch nicht über Stunden hinziehen. Zur Not reicht da die Mittagspause aus . Wichtig ist die richtige Einstellung dazu . Und was man daraus macht . Also , warm einpacken und los geht’s.

Versuche, ganz bei dir zu sein. Das geht am besten, wenn man sich quasi beobachtet. Nimm wahr, wie Deine Füße durch den Schnee stapfen. Wie fühlt sich das an? Wie riecht die Luft? Spüre ich den Wind? Wo spüre ich ihn?  Was macht mein Atem? Beobachte, wie es sich ganz von allein ein-und ausatmet. Stell dir nun vor, wie die Luft um Dich herum geladen mit positiver Energie ist. Spüre diese Energie! Du bist ein Teil des Universums, das von dieser Energie lebt! Nimm nun ganz bewusst mit jeder Einatmung die Energie auf und genieße es. Mit jeder Ausatmung gibst du verbrauchte Energie ab , um sie gegen Neue auszutauschen. Mehr noch. Übergib Sorgen, negative Gedanken und evtl. Schmerzen ganz bewusst an das Universum. Spüre, wie positive Energie nachfließt. Du kannst nun den Atem mit Deinen Schritten verbinden . Z.B. vier Schritte einatmen, sechs Schritte ausatmen. Komm in einen für dich geeigneten Rhythmus. Einatmen,  ausatmen. Frische Energie rein. Alte Energie raus. Alles was Dir in den Sinn kommt und raus soll aus Deinem Leben, lass raus. Dafür fließt alles Frische, positiv Geladene ein. Spüre die Erleichterung . Du musst das Alte, Ungewollte nicht mit dir herumschleppen. Gib es ab! Wenn Du magst, kannst du dir bei der Einatmung noch ein violettes Licht vorstellen. Visualisiere, wie sich das Licht in Deinem Körper ausbreitet und Deinen Zellen gut tut. Wie es positive Energie in Deinen Körper bringt.

Mache diese Übung ein paar Minuten lang. Dann gehe wieder in den Beobachtermodus. Was macht mein Atem jetzt , wenn ich nur zugucke? Wie fühle ich mich? Fühle ich mich gestärkt, erleichtert?

Gib nicht gleich auf, sollte es bei Dir nicht sofort eine Wirkung zeigen. Manchmal braucht es ein wenig Übung, etwas Geduld, um sich darauf einzulassen.

Übrigens…..sollte der Schnee jetzt dahinschmelzen, es funktioniert auch ohne 🙂

Alles  Liebe und mutig drauflos!

 

Frohes Neues Jahr 2016!

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Frisch und knackig ist es wieder da, das neue Jahr. Eigentlich wie immer. Knackiger als wir, nach der Silvesternacht . Eigentlich auch wie immer. Und irgendwie trauere ich der Zeit zwischen den Jahren hinterher, die immer etwas von Zeitstillstand für mich hat. Das alte Jahr ist noch nicht um, das Neue noch nicht da. Vorsätze gelten noch nicht , alte Regeln gelten nicht mehr.  Aber zum Glück gibt es diesmal noch ein Wochenende hinterher, quasi als Verlängerung der Schonfrist. Zum Planen sozusagen. Denn irgendwie freuen wir uns auf Neues und irgendwie trauern wir Vergangenem nach. Dann müssen wir uns nicht mit dem Jetzt beschäftigen, in dem wir eigentlich leben sollten. Dabei wäre es viel leichter, wenn wir es so handhabten. Es kommt, wie es kommt und es ist, wie es ist. Punkt. Wie oft haben wir es schon erlebt, dass wir uns Sorgen machten und dann kam es doch ganz anders und meistens gar nicht so schlimm. Und wenn es schlimm kam, dann haben wir es doch meistens gemeistert, ganz spontan. Warum lassen wir also nicht einfach mal etwas auf uns zukommen. Und genießen stattdessen das Jetzt.  Es ist einfacher gesagt als getan. Ich weiß. Aber allein der Gedanke, dass man sich nicht ständig Sorgen machen muss, weil man doch eigentlich aus Erfahrung  weiß, dass es doch meist irgendwie geht, tut gut und lässt mehr Gelassenheit zu. Überhaupt verlieren viele Dinge ihren Schrecken, wenn man vom Denken ins Tun kommt. Einfach machen kann Blockaden überwinden, beispielsweise beim Sport. Und hinterher fühlt man sich oft auch noch besser. Man muss ja nicht gleich einen Marathon laufen, nur weil man sich vorgenommen hat, mehr Sport zu machen. Jeder lange Weg fängt mit dem ersten Schritt an. Und der muss gemacht werden, damit man in Schwung kommt. Und über diesen ersten Schritt sollte man nicht zu lange nachdenken. Man hat ihn entschieden und geht ihn. Und plötzlich macht man wie von alleine den zweiten Schritt und merkt es kaum. Zumindest ich versuche mittlerweile, dieses Prinzip auf mein Leben anzuwenden. Machen und gucken, was passiert. Und manchmal entstehen Dinge, die man so nie geplant hätte. Oder aus Angst nicht getan hätte. Wie schade!  Also rein ins Vernügen, das sich Leben nennt und mutig voran! Ins neue Jahr 2016!

Gute Vorsätze

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Es ist wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Weihnachtstage sind überstanden und es kommt wieder etwas mehr Ruhe auf. Die Zeit zwischen den Jahren bietet eine gute Gelegenheit, zu verschnaufen und sich mal Gedanken zu machen, was man im vergangenen Jahr so richtig gut fand und wo man etwas verbessern möchte. Die sogenannten guten Vorsätze eben. Damit aus diesen Vorsätzen auch etwas wird, tut man gut daran, sie aufzuschreiben. Auch wenn man es nicht glauben mag, es wirkt wirklich Wunder. Das geschriebene Wort zählt mehr als der nur gedachte Gedanke. Unser Gehirn nimmt auf Papier gebannte Gedanken wesentlich ernster. Versuche es doch mal. Schreib ganz genau auf, was du dir wünschst. Dabei ist es wichtig, ganz konkret zu sein. Also nicht schreiben, “ ich will mit dem Rauchen aufhören“, sondern z.B. “ ich rauche ab sofort jeden Tag eine Zigarette weniger und rühre ab dem 15. 01.2016 keine Zigarette mehr an. Immer wenn ich wieder Lust auf einen Glimmstängel bekomme, trinke ich eine Tasse Tee“. Dies ist natürlich nur ein Beispiel. Allein du entscheidest, was gut für dich ist. Stelle dir ganz genau vor, was du verändern möchtest, und vor allem wie! Das sich Vorstellen ist ganz wichtig. Stelle dir auch vor, wie du dich fühlst, wenn du dein Ziel erreichst! Schreibe auch das auf. „Ich fühle mich gesund und stark. Ich kann frei durchatmen“. Am besten, du nimmst  dir ein besonders schönes Papier, schreibst mit einem schönen Stift und setzt deinen Wilhelm unter den geschriebenen Vorsatz.Dann nimmst du dir anfangs jeden Tag das Papier und liest dir das Geschriebene durch. Stelle dir dabei immer wieder vor, wie gut du dich fühlen wirst, wenn du dein Ziel erreicht hast. Das geht mit jedem Vorsatz! Also, genau definieren, was man vor hat, ins Detail gehen und „würde“, „wenn“ und „aber“ weglassen. Dann funktioniert es mit den guten Vorsätzen!

Viel Spaß beim Ausprobieren!